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Soziale Phobie

Selbsthilfegruppe Pforzheim

Wenn Angst und Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen bei Dir eine herausragende Rolle spielen, könnte es sein, dass Du unter sozialen Ängsten leidest.

 

Vielleicht fällt es Dir schwer, überhaupt Menschen anzuschauen oder Blickkontakt zu halten?

 

Ist es dir extrem unangenehm im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen? Reagierst Du mit Schwitzen, Erröten oder Zittern, wenn dich die Angst packt?

 

Hast Du große Probleme zu telefonieren, besonders dann, wenn andere Menschen dir dabei zuhören?

 

Hast du Probleme in der Gegenwart anderer zu essen oder zu trinken?

 

Machst du dir sehr oft und ängstlich Gedanken, was andere Menschen über dich denken könnten?

 

Die Vorstellung, einen Vortrag zu halten, bereitet dir soviel Sorgen, dass Du schon im Vorfeld innerlich zitterst? Vielleicht bist du bei einer Präsentation derart aufgeregt, dass du einen Blackout hast?

 

Fällt es Dir schwer in einem Geschäft etwas umzutauschen?

 

Vermeidest du aus der Angst vor Menschen heraus Dinge, die Du eigentlich gerne tun würdest, wie etwa auf eine Betriebsfeier oder Geburtstagsfeier zu gehen?

 

Fällt es dir sehr schwer, eine gegensätzliche Meinung vor anderen zu vertreten oder jemandem zu widersprechen?

 

 

Hast du große Probleme bei Tätigkeiten jeder Art beobachtet zu werden?

 

Fällt es Die schwer einen Raum zu betreten, in dem bereits andere Menschen sind?

 

Hast Du Probleme einen Smalltalk zu führen?

 

Bereitet es Dir sehr große Probleme eine attraktive Person des begehrten Geschlechts anzusprechen oder zu flirten?

 

Fällt es Dir schwer, über deine Gefühle zu reden, etwas von dir preis zu geben?

 

Bist du nervös, unsicher oder schämst du dich stark vor anderen Menschen?

 

Hast du oft das Gefühl unterlegen zu sein und fühlst dich minderwertig?

 

Zeigt sich deine starke Furcht auch dadurch, dass Du befürchtest keinen Gesprächsstoff zu finden oder auf die anderen langweilig zu wirken?

 

Hast Du die Überzeugung, nur bei besten Leistungen überhaupt etwas wert zu sein?

 

Vermeidest Du Wortmeldungen und Fragen, um nicht aufzufallen?

Sprichst du leise und wenig?

 

Versuchst du nix falsches zu sagen, um Kritik zu vermeiden?

 

Täuschst du Krankheiten oder Unpässlichkeiten vor, um sozialen Situationen zu entkommen?

 

Sprichst du andere Menschen erst gar nicht an?

 

Versuchst du möglichst unauffällig zu sein?

 

Vermeidest du vor oder nach Veranstaltungen Gespräche?

 

Grübelst du ständig darüber nach, wie du auf andere wirkst?

 

Planst du alles bis ins kleinste Detail, damit es gut geht?

 

Hast du Angst die anderen könnten eine Schwäche an dir entdecken?

 

 

Inzwischen geht man davon aus, dass im Laufe des Lebens etwa 9 % aller Menschen in Deutschland unter einer Sozialen Phobie leiden (die Zahlen schwanken zwischen 5 % und 15 %). Eines der bedeutendsten Nachschlagewerke für Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie nennt eine Zahl von 8 - 10 % (Pschyrembel Psychiatrie-Psychotherapie, Ausgabe 2012). Das sind 6,6 - 8,2 Millionen Menschen in Deutschland, die zumindest einmal im Leben die Kriterien einer Sozialen Phobie erfüllen. Im Verlauf eines Jahres (Jahresprävalenz) oder eines Zeitpunktes sind es natürlich weniger Menschen, daher stammen auch teils deutlich niedrigere Zahlen.

 

Zusammen neben Depressionen (13 % aller Menschen bezogen auf das ganze Leben, allerdings schwanken die Zahlen hier beträchtlich nach oben und unten) und Alkoholmissbrauch/Abhängigkeit (7 % - 10 %) ist es die häufigste psychische Erkrankung.

 

 

Wenn du einige dieser Fragen mit Ja beantwortest, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass Du unter einer Sozialen Phobie leidest.

 

Du bist damit nicht alleine!

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